Porträt Jörg Waskönig, Schatzmeister der Stiftung Niedersachsen.

Abschied von Jörg Waskönig aus den Stiftungsgremien

18 Jahre ehrenamtliches Engagement für die Kultur in Niedersachsen
Jörg Waskönig bei einer Senatssitzung der Stiftung Niedersachsen
18 Jahre lang war Unternehmer Jörg Waskönig Senator der Stiftung Niedersachsen, 14 Jahre davon trug er zudem die Verantwortung für das Vermögensmanagement der niedersächsischen Landeskulturstiftung.

2008 – unter dem damaligen Präsidenten der Stiftung, Dr. Dietrich H. Hoppenstedt – wurde der Geschäftsführer der Waskönig + Walter Kabel-Werk GmbH & Co. KG in Ramsloh im Saterland erstmals in den Senat, das oberste Aufsichtsgremium der Stiftung, gewählt. Nur vier Jahre später übernahm er das wichtige Amt ihres Schatzmeisters. Darin begleitete er die Anlagepolitik der Stiftung und war Ansprechpartner des Gremiums für alle Fragen rund um die Finanzplanung und die Jahresabschlüsse. Nun zieht sich Jörg Waskönig von seinem Ehrenamt in den Stiftungsgremien zurück und übergibt das Amt des Schatzmeisters an seine Nachfolgerin Kerstin Berghoff-Ising.

Wir sagen Danke für die langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit!
Jörg Waskönig hat mit seinem Engagement in den vergangenen 14 Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die Stiftung finanziell auf einem sicheren Fundament agieren kann. Diesem langjährigen ehrenamtlichen Einsatz gilt mein großer Dank! 
Dr. Immo Querner, Präsident der Stiftung Niedersachsen

3 Fragen an Jörg Waskönig

Sie waren seit 2008 im Senat der Stiftung Niedersachsen. Wie sind Sie damals in das Ehrenamt gekommen?

Der Verleger der Nordwest-Zeitung (NWZ), Reinhard Köser,  hatte damals wohl „einen Narren an mir gefressen" und mich dem Präsidenten Dietrich H. Hoppenstedt vorgeschlagen. So kam es, dass ich am 14. Februar 2008 in den Senat der Stiftung gewählt wurde.
Jörg Waskönig und Kerstin Berghoff-Ising

Seit 2012 hatten Sie das wichtige Amt des Schatzmeisters inne. Was war Ihnen in diesem Amt besonders wichtig? Und was wünschen Sie Ihrer Nachfolgerin Kerstin Berghoff-Ising?

Der „Kampf mit der Inflation" und damit der Werterhaltung des Stiftungsvermögens stand und steht ganz oben. Als Schatzmeister ist es das oberste Ziel, das Stiftungskapital real zu erhalten. Das ist angesichts der aktuellen Marktbedingungen kein einfaches Unterfangen. Dennoch darf man niemals nachlassen, es mit Nachdruck zu verfolgen und alle Möglichkeiten zu nutzen, das Kapital als Lebensnerv der Stiftung in seiner Leistungskraft in langfristiger Sicht zu erhalten. 
Ich wünsche meiner Nachfolgerin Frau Berghoff-Ising deshalb stets das nötige glückliche Händchen in ihrem Einsatz für die Stiftung und ich freue mich, wenn ich oben im Norden im Saterland von dem segensreichen Wirken der Stiftung höre.

18 Jahre haben Sie ehrenamtlich die Geschicke der niedersächsischen Landeskulturstiftung mit geprägt. Welche Erlebnisse sind Ihnen in bleibender Erinnerung?

Ich bin sehr dankbar für all die Begegnungen im Kontext der Stiftungsarbeit. Ich erinnere mich gerne an das gemeinsame Wirken mit den drei ehemaligen Präsidenten, Dietrich H. Hoppenstedt, Hans Eveslage und Gunter Dunkel. Die Zusammenkünfte mit dem gesamten Senat und Verwaltungsrat an den unterschiedlichsten Kulturorten in Niedersachsen habe ich stets als inspirierend empfunden.
Ihnen allen, dem aktuellen Präsidenten Immo Querner und dem Team der Geschäftsstelle gilt mein Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.