Dialog der Künste

Konzertreihe "Funkenflug"

© Christian Kuhlo

Dialog der Künste ist eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe, die – ausgehend von musikalischen Werken – mit außergewöhnlichen Projektformaten Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Kunstgattungen schaffen will. Durch diese Kombination soll eine neue Wahrnehmung der Zusammenhänge und Hintergründe der Werke ermöglicht werden („music & beyond“). 

KONZERTREIHE „FUNKENFLUG”

Die Konzerte in der Saison 2019/20 widmeten sich dem Thema „Funkenflug”. Geplant waren drei Konzertprogramme, die vom Umgang mit musikalischem Erbe erzählen, von einem „inneren Tanz”, der Vorstellung und doch schon Bewegung ist, sowie von musikgewordenen, persönlichen Offenbarungen des Lebens und der Kunst berühmter Komponisten. 

© Christian Kuhlo

Das erste Konzert präsentierte zwei Werke des russischen Komponisten D. Schostakowitsch und des Übervaters des Barock, J. S. Bach, die in einen Dialog traten:  Zwölf Präludien und Fugen aus Bachs Werk „Das Wohltemperierte Klavier“ sowie zwölf Präludien und Fugen aus Schostakowitschs 24 „Präludien und Fugen“. Begleitet wurde die pianistische Wechselrede durch die Projektion von Äußerungen Bachs und Schostakowitschs zu ihren Werken in Form eines fiktiven Dialogs.

Das zweite Konzert handelte von dem geheimnisvollen Wechselgefüge von Musik und Tanz, das eine einzigartige Verwandlung schafft. Im Mittelpunkt stand Strawinskys „Der Feuervogel” in der Bearbeitung für Klavier vom Komponisten selbst (1910).

Ergänzt wurde das Programm mit Ravels Klaviertrio in a-Moll, Schulhoffs Duo für Violine und Violoncello sowie Martinus Duo für Violine und Cello.

© Christian Kuhlo

Das letzte Konzert der Reihe fand wegen der Corona-Pandemie erst im Juni 2021 in der Kreuzkirche in Hannover statt. Aufgeführt wurden ausgewählte Stücke unter dem Titel „Bekenntnis”, deren Vertonung von tiefen Überzeugungen, Erkenntnissen und Emotionen zeugen. Frank Martins Monologe aus Jedermann und 8 Préludes für Klavier, J. Brahms Vier ernste Gesänge, F. Schuberts Sonate für Klavier Nr. 19 und G. Mahlers Rückert-Lieder wurden von Tobias Krampen (Klavier) gespielt und vom Bariton Christoph Pohl gesungen.

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