Das Förderprogramm

Die Monografienreihe „Kunst der Gegenwart aus Niedersachsen” bietet seit fast 60 Jahren einen Überblick über bedeutende niedersächsische Künstler*innen verschiedener Sparten. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Kulturlandschaft Niedersachsens und ist ebenso bedeutsam für die bundesweite Präsentation niedersächsischer Kunst und Kultur.

Die Reihe wurde im Jahr 1963 von Rudolf Lange, dem damaligen Feuilletonchef der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur angeregt. Der damalige Titel war noch: „Niedersächsische Künstler der Gegenwart“. Die Niedersächsische Lottostiftung hat die Reihe anschließend bis 2008 weitergeführt. Mit Band 67 hat die Stiftung Niedersachsen die Herausgeberschaft übernommen.

Die Reihe, die im Wallstein-Verlag, Göttingen, erscheint, wird derzeit redaktionell von Professor Ulrich Krempel und Dr. Annett Reckert betreut.

Jährlich wird ein Titel zum Werk von bedeutenden Künstler*innen des Landes herausgegeben. In den ersten Jahren nach Gründung der Buchreihe 1963 galt das Interesse zunächst solchen Künstler*innen, die in der NS-Zeit unterdrückt worden waren und noch lebten: Otto Gleichmann, Carl Buchheister, Franz Radziwill, Ernst Thoms, Grethe Jürgen, Richard Oelze u. a. Mit dem Band zu Timm Ulrichs, 1982 begann die eigentliche Gegenwart der Reihe. Unter anderen erschienen Bände zu Friedrich Meckseper, Gerd Winner, Siegfried Neuenhausen, Karl Schaper, Rudolf Dörfler, Christiane Möbus, Anna Oppermann und – als ersten Fotografen aus Niedersachsen – Heinrich Riebesehl.

Bereits die Aufnahme in die Monografienreihe der Stiftung Niedersachsen ist eine Auszeichnung. Mit der Publikation erhalten die Künstler*innen eine gedruckte Visitenkarte für ihren eigenen Auftritt auf dem Kunstmarkt gegenüber Galerien, Kunstvereinen, Museen und Sammler*innen.

Das Sprengel Museum Hannover stellt jede*n Künstler*in begleitend zur Neuerscheinung in einer Ausstellung vor.

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Ansprechpartnerin
Tabea Golgath
Referentin Museen und Kunst