Richard und Dietrich Moderhack-Stiftung

© Richard und Dietrich Moderhack-Stiftung

Als Treuhänderin verwaltet die Stiftung Niedersachsen die Richard und Dietrich Moderhack-Stiftung. Diese wurde 2002 vom ehemaligen Braunschweiger Archivdirektor, Dr. Richard Moderhack (1907-2010), errichtet. Nach Zustiftungen des Sohnes des 2010 verstorbenen Stifters, Prof. Dr. Dietrich Moderhack, beträgt das Stiftungskapital zum 31. Dezember 2018 350.000 EUR.

Die Moderhack-Stiftung fördert die Forschung zur niedersächsischen Landesgeschichte bis zum Ende des Alten Reichs (Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation, 1806). Sie stärkt so die Auseinandersetzung mit der Historie des Landes. Nutznießer der Förderung ist die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen. Der Vorsitzende der Kommission und die Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen bilden gemeinsam den Vorstand der Stiftung. 

 

Publikationen der Historischen Kommission, die mit Mitteln der Stiftung ermöglicht wurden, waren unter anderem ein Nachdruck der „Gerlachschen Karte des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel (1763-1775)“. Dabei handelt es sich um die einzige Karte größeren Maßstabs vom Land Braunschweig aus dem 18. Jahrhundert, die auf topografischen Aufnahmen beruht und nach kartografischen Grundsätzen bearbeitet wurde.


Die Stiftung förderte 2017 die Publikation „Geldgeschichte und Münzpolitik im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg im Spätmittelalter“ (Hrsg. Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen, ISBN: 978-3-8353-3251-5 (2018)) von Stefan Roth.

2018 wurde mit Mitteln der Stiftung die Publikation „Urkundenbuch des Kanonissenstifts Steterburg“ (Hrsg. Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen, ISBN: 978-3-8353-3456-4 (2019)), bearbeitet von Stefan Dolle nach Vorarbeiten von Horst-Rüdiger Jarck, ermöglicht.