23. November 2018 Hannover

Stiftung Niedersachsen stärkt die niedersächsischen Musikfestivals

Theaterstück über den Fall Niels Högel wird gefördert

Unter dem Vorsitz des Präsidenten Dr. Gunter Dunkel bewilligte der Verwaltungsrat der Stiftung Niedersachsen gestern rund 900.000 EUR zur Förderung von Kulturprojekten aller Sparten in ganz Niedersachsen.

Mehr als 300.000 EUR fließen allein in die Förderung von Musikprojekten. Ein Großteil des Geldes geht dabei an die renommierten niedersächsischen Festivals, die Gezeitenkonzerte in Ostfriesland, die Sommerlichen Musiktage Hitzacker im Wendland, das Festival Musik 21 (2019 in Hannover), das Musikfest Goslar im Harz, die Händel-Festspiele in Göttingen, den Musiksommer im Braunschweiger Land jung | klasse | KLASSIK und das MASALA Weltbeat Festival in Hannover. „Die niedersächsischen Musikfestivals begeistern mit ihren exzellenten Programmen seit vielen Jahren das Publikum in ihrer Region und darüber hinaus. Die Stiftung freut sich, diese ausgezeichneten Kulturbotschafter stärken zu können”, so Dr. Gunter Dunkel.
 
Aus dem Theaterbereich wird ein mutiges Projekt der Göttinger werkgruppe2 gefördert. In Kooperation mit dem Staatstheater Oldenburg beschäftigt sich das Kollektiv mit dem Fall des Krankenpflegers Niels Högel, dem über 100 Tötungsdelikte zur Last gelegt werden. In den kommenden Monaten beobachtet das Team das aktuelle Prozessgeschehen, sammelt Fakten und interviewt Angehörige der Opfer. Das Stück mit dem Titel „Der Fall H.” soll im Februar 2020 uraufgeführt werden. Die Stiftung Niedersachsen fördert die Arbeit mit 15.000 EUR.

Seit 1987 engagiert sich die Stiftung Niedersachsen für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung im ganzen Land. Als Landeskulturstiftung stärkt sie durch die Förderung gemeinnütziger Projekte die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Profilierung des Kulturstandortes bei. Pro Jahr fördert die Stiftung rund 200 Projekte und ist zudem selbst operativ tätig.

 

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Katharina Nitsch
Referentin Kommunikation