11. April 2018 Hannover

Stiftung Niedersachsen fördert Soziokultur mit 100.000 Euro

4 soziokulturelle Einrichtungen machen sich fit für die Zukunft

Mit je 25.000 Euro fördert die Stiftung Niedersachsen vier soziokulturelle Institutionen aus Niedersachsen, die sich in Veränderungsprozessen zukunftsfähig aufstellen werden. Die Stiftung fördert die ein- oder mehrjährigen Maßnahmen im Rahmen ihres Programms sozioK_change. Die deutschlandweit exemplarische Förderung umfasst dabei nicht nur finanzielle Leistungen, sondern bietet zusätzlich Beratung und Fortbildungen an. Aktuell werden bereits zehn Einrichtungen in Niedersachsen gefördert. „Wir wollen die Vielfalt der Soziokultur im Land erhalten. Für viele Einrichtungen ist ein professionell unterstützter Entwicklungsprozess überlebenswichtig“, so Daniela Koß, Referentin der Stiftung Niedersachsen.

 

Die Jury wählte folgende Institutionen aus:

 

Cameo Kollektiv e.V. | Hannover

Zentrum des jungen Kollektivs ist ein interkultureller Co-Workingspace, der als Treffpunkt und Kreativbüro dient. Ideen, Arbeiten und Veranstaltungen werden auf der Webplattform upgra- tion.de publiziert. Der momentane Probebetrieb soll in den kommenden drei Jahren institutio- nalisiert werden.

 

Lumière Film- und Kinoinitiative e. V. | Göttingen

Das Lumière zählt zu den großen gemeinnützigen Kultureinrichtungen in Göttingen. 2018/2019 stehen ein Wechsel in der Geschäftsführung und eine räumliche Erweiterung an. Der Betrieb muss zudem finanziell und digital zukunftsfähig aufgestellt werden.

 

Kulturzentrum Seefelder Mühle e. V. | Stadland, Wesermarsch

Kulturveranstaltungen, Kurse und partizipative Projekte gehören zum breiten Angebot des Kul- turzentrums Seefelder Mühle in der Wesermarsch. Das Zentrum will seine Strukturen auf den Prüfstand stellen und sich finanziell und programmatisch besser positionieren.

 

Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V. (TPZ) | Braunschweig

Das TPZ versteht sich als Koordinationsstelle für theater- und kulturpädagogische Aktivitäten. Seit Sommer 2017 verfügt der Verein über eine hauptamtliche Geschäftsführung und stellt sich in diesem Zuge organisatorisch und strukturell neu auf.

 

Der Jury gehörten an:

Ulrike Blumenreich, Kulturpolitische Gesellschaft | Beate Kegler, Stiftung Universität Hildesheim | Dorit Klüver, LAG Soziokultur Niedersachsen | Daniela Koß, Stiftung Niedersachsen | Olaf Mar- tin, Landschaftsverband Südniedersachsen | Julia Speckmann, Stiftung Universität Hildesheim

 

Weitere Informationen zum Programm sozioK_change

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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Katharina Nitsch
Referentin Kommunikation