sozioK_change

Wie kann ein Wechsel in der Leitungsebene einer Institution gestaltet werden? Welche Möglichkeit gibt es, neue Publikumsschichten zu begeistern? Wie können Abläufe optimiert und Strukturen langfristig verändert werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich viele kulturelle Institutionen zurzeit. Für zahlreiche soziokulturelle Einrichtungen werden sie in den kommenden Jahren überlebenswichtig werden. Anstehende Generationswechsel, der demografische Wandel und die Digitalisierung oder veränderte Bedingungen in der ehrenamtlichen Arbeit sind Themen, die immer drängender werden.
 
Die Stiftung Niedersachsen hat mit dem Programm sozioK_change ein Förderinstrument entwickelt, welches ausgewählte soziokulturelle Einrichtungen durch einen langfristigen Veränderungsprozess begleitet. Dazu erhalten die Träger für drei Jahre 25.000 €, zusätzliche Beratungsleistungen und Fortbildungsangebote. Neben der Erarbeitung eines Handlungskonzeptes und klarer Zielsetzung wird von den soziokulturellen Einrichtungen vor allem erwartet, die Herausforderungen der Veränderung aktiv anzugehen. 

Jetzt bewerben für "sozioK_change" 2017!

2017 stellt die Stiftung Niedersachsen erneut 125.000 € bereit, um langfristig angelegte Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in insgesamt fünf niedersächsischen Einrichtungen zu fördern.

Teilnahmeberechtigt sind alle gemeinnützigen, soziokulturellen Einrichtungen mit Sitz in Niedersachsen.

Die Bewerbung

Für die Bewerbung benötigen Sie ein erstes, allgemeines Konzept mit Darstellung der Situation, der gewünschten Veränderungen und der angestrebten Ziele. Diese Bewerbung soll vorerst noch kein detailliertes Handlungskonzept sondern nur grundsätzliche Überlegungen zum geplanten Prozess enthalten und die Notwendigkeit schildern, warum die Institution eine Veränderung benötigt. Der Umfang der Bewerbung soll vier Seiten nicht überschreiten.

Download der umfassenden Ausschreibung als pdf.

Einsendeschluss

8. Januar 2017

Bewerbungen sind zu richten an:
Stiftung Niedersachsen
Daniela Koß
Sophienstraße 2
30159 Hannover

Jury 2017 (angefragt)

Ulrike Blumenreich, Kulturpolitische Gesellschaft
Beate Kegler, KULTURKONZEPTE
Dorit Klüver, LAG Soziokultur Niedersachsen
Daniela Koß, Stiftung Niedersachsen
Olaf Martin, Landschaftsverband Südniedersachsen
Julia Speckmann, Stiftung Universität Hildesheim
Karoline Weber, Kulturstiftung des Bundes