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Kulturlandschaften

Der Begriff »Kulturlandschaften« bezeichnet die gestaltete Heimat der Menschen in Stadt und Land. Kulturlandschaften sind Ergebnis des Jahrhunderte langen Zusammenspiels von Natur, (Land-)Wirtschaft und Gesellschaft. Als klar umrissene Gebilde sind sie auf Landkarten selten zu finden. Dies erschwert oft ihre Abgrenzung.

2001 beschloss die Stiftung, dem Thema »Kulturlandschaft« im fördernden und im operativen Bereich der Stiftung grundsätzlich mehr Gewicht zu verleihen. Ein großer Schritt zur konkreten Umsetzung war das Hearing »Kulturlandschaften: Erkennen-Entwickeln«, das im Folgejahr mit dem Niedersächsischen Landtag durchgeführt wurde. Anfang 2003 erschien die Textdokumentation des Hearings als Hefte 51 in der Schriftenreihe des Landtags: »Kulturlandschaften – Erkennen · Entwickeln«. Das Heft kann sowohl in der Stiftung als auch vom Landtag bezogen werden.

2003 nahm die Stiftung eigene Konzept- und Planungsarbeit auf zwei Gebieten auf: Im Vorhaben zur Berücksichtigung des Themas »Kulturlandschaften« im Unterricht an allgemein bildenden Schulen (zusammen mit dem Kultusministerium und dem Niedersächsischen Heimatbund) wurden 2006 Unterrichtsbeispiele entwickelt.

Eine herausragende, zweisprachige Text- und Bild-Veröffentlichung – „Natur wird Landschaft“ (zusammen mit Hansjörg Küster und Wolfgang Volz im zu Klampen Verlag) – erschien im April 2005.

»neuland«
, der Landschaftskunstpreis der Stiftung Niedersachsen und der Stiftung Springhornhof, wurde 2005 ins Leben gerufen; das Stiftungs-Engagement im Bereich der Kulturlandschaften wurde somit um die ästhetische Dimension erweitert.

Die Stiftung fördert auch Projekte Dritter im Bereich der Kulturlandschaften. Exemplarische Beispiele sind u.a.

Mit Eigenvorhaben und mit geförderten Projekten will die Stiftung in diesem Schwerpunkt unsere Kulturlandschaften und ihre Entwicklung in das Blickfeld der Gesellschaft rücken und fördern.