Konstellationen | Literaturbüro Oldenburg

28. FEBRUAR, 2. MAI, 14. & 19. NOVEMBER 2017

Schriftsteller und Wissenschaftler im Dialog

Unter dem Titel „Konstellationen” präsentiert das Literaturbüro Oldenburg seit 2017 eine neue Veranstaltungsreihe. Der Titel bezieht sich auf die so genannte Konstellationsforschung, die Theorieentwicklungen und kreative Impulse untersucht, die aus dem Zusammenwirken verschiedener Akteure in einem gemeinsamen Denkraum entstehen.

In einem fachkundig durch Prof Dr. Matthias Bormuth (Heisenberg-Professur für Vergleichende Ideengeschichte am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg und Vorsitzender der Karl Jaspers-Gesellschaft) moderierten, öffentlichen Dialog lud das Literaturbüro 2017 zu insgesamt vier Konstellationen ein und führte dazu Schriftsteller und Wissenschaftler zusammen. 
 
Die erste Veranstaltung der Reihe fand am 28. Februar 2017 im Oldenburger Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 unter der Überschrift „Konstellationen: Himmel und Hölle“ statt. Im Mittelpunkt stand der Roman „Das Pfingstwunder“ der Schriftstellerin und Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff. Mit der Literaturwissenschaftlerin Sabine Doering, die Germanistik und Evangelische Theologie studierte und an der Oldenburger Carl von Ossietzky-Universität Professorin für Neuere deutsche Literatur ist, sprach Sibylle Lewitscharoff über Sprachverwirrungen und die theologische Dimension von Wundern. 
 
Am 2. Mai 2017 sprachen der Schriftsteller Michael Krüger und die Kulturjournalistin, Kritikerin und Autorin Sieglinde Geisel unter dem Titel 
„Konstellationen: Ich ist ein anderer“ 
über Krügers Roman „Das Irrenhaus“, die Schwierigkeit, die eine Identität zu finden und über die menschlichen Untiefen des Literaturbetriebs.

Es folgten am 14. November 2017 die „Konstellationen: Money, money, money”. Ingo Schulze debattierte mit Prof. Christoph Türcke über seinen neuen Roman und eine Philosophie des Geldes.

Zu den „Konstellationen: Flucht und Zuflucht” am 19. November 2017 begrüßte Matthias Bormuth die Schriftstellerin Olga Grjasnowa und die Soziologin Ina Jekeli. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Roman „Gott ist nicht schüchtern“ und ein Diskurs über Flucht und Vertreibung.


FOTOS: Impressionen | (c) Literaturbüro Oldenburg