EMAF – European Media Art Festival 2017

26. bis 30. APRIL 2017 | AUSSTELLUNG: 26. APRIL bis 21. MAI 2017

PUSH | Leben in Zeiten der Hyperinformation

In seiner Ausstellung, den Filmprogrammen, Performances und seinen Panels beleuchtete das European Media Art Festival (EMAF) 2017 in Osnabrück die permanente Information und Desinformation über Nachrichtendienste, soziale Medien etc und den Einfluss auf die öffentliche Meinung in unterschiedlichsten Facetten.

Die künstlerischen Positionen in der Ausstellung umfassen die verdichtete Dokumentation der News-Feeds und der Bildfülle von Plattformen wie YouTube, Facebook, Instagram oder Snapchat. Wann wird ein Ereignis „bildwürdig“ und per Selfie, Handyvideo oder TV-Kamerateam im Netz verbreitet  und was macht die Glaubwürdigkeit einer Meldung aus?

Die Entwicklungen in den Bereichen Programmierung, Medienentwicklung, Ästhetik, Philosophie und Zukunftsforschung wurden bei der Konferenz des EMAFs 2017 näher beleuchtet und vorgestellt.

Das Filmprogramm des 30. EMAFs wurde von einer vierköpfigen Auswahlkommission zusammengestellt. Die jährliche Retrospektive war Werner Nekes (1944-2017) gewidmet. Als einer der wichtigsten Künstler und Filmemacher der deutschen Nachkriegsavantgarde hat sich Nekes neben seinen Filmen intensiv mit der Frühgeschichte des Films und visuellen Medien beschäftigt.

Der EMAF Media Campus INIT zeigte Arbeiten von jungen, aufstrebenden Medienkünstlern.

 

FOTOS: Blacktivist picture | Animal condensedanimal expanded picture 2016 |
Emerging Artists | Legowelt | Robert Lippok | jeweils: (c) EMAF 2017
Adam Basanta „A truly magical moment” | (c) Adam Basanta
Marco Barotti „Swans” | (c) Marco Barotti
Nika Oblak „Primo Novak border” | (c) Nika Oblak