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Communauten – Projekt Heim@Raum | Leer

Hintergrund

Von 2008 bis 2014 hat die Stiftung Niedersachsen durch das Kinder- und Jugendförderprogramm Communauten an 26 Standorten in Niedersachsen die Umsetzung von Heimaterkundungsprojekten ermöglicht. Die Teilnehmer entdeckten ihr Dorf, ihre Stadt oder ihre Region und entwickelten altersgemäße Vermittlungsformen für Gleichaltrige.
 
Eine AG der Gutenberg-Hauptschule in Leer beschäftigte sich unter Anleitung des Künstlers Laas Koehler und des Heimatmuseums Leer mit der Bedeutung von Heimat und Räumen im Innen- und Außenbereich. Wie erfahren Jugendliche Heimat? Was sind ihre Lieblingsräume in der Stadt und wie werden sie mit Leben gefüllt? Diese Räume wurden von den Leeraner Communauten aufgespürt, dokumentiert und im Heimatmuseum in einer musealen Präsentation umgesetzt.

In einer fotografischen Porträtserie präsentierten die Jugendlichen ihre Zimmer und ihre Lieblingsorte in Leer. Beim Vergleich mit historischen Aufnahmen wurde schnell klar, dass viele Orte auch schon bei den Großeltern beliebt waren, es aber auch viele Veränderungen gab, wie vor allem anhand der Einrichtung der familiären Wohnung sichtbar wurde. Ein typisches Jugendzimmer von heute wurde als begehbare Rauminstallation in die Dauerausstellung des Museums übernommen und wird von Jugendlichen mit Life-Performances bespielt. Zukünftig soll die Rauminstallation regelmäßig aktualisiert werden.

Eckdaten Förderung

Das Communauten-Programm der Stiftung Niedersachsen wurde 2014 nach sechs Jahren und 26 Projekten mit der Tagung „Heimatforscher und Stadtexperten – Wie Kinder und Jugendliche ihre Lebensumwelt wahrnehmen“ erfolgreich abgeschlossen.


Projektpartner in Leer:

  • Verein für Heimatschutz und Heimatgeschichte Leer/Ostfriesland e.V.
  • Heimatmuseum Leer
  • Laas Koehler (Konzeptkünstler, Trier)
  • Gutenbergschule Leer